Ohne Strom und Wärme wird es niemals gehen. Wie Anleger über eine breite vorurteilsfreie Ausrichtung in einer Umbruchphase von den ausnehmend guten Chancen der Energiebranche profitieren können, erläutert Portfolio Manager Armin Sabeur.

Wohl kaum ein Industriezweig ist derzeit so starken Veränderungen ausgesetzt, wie die Energiebranche. Ob Umsetzung der Energiewende (Dekarbonisierung), Dezentralisierung oder aktuell der Ukraine-Krieg. Die Herausforderungen sind immens, Anleger und Investoren müssen sich immer wieder neu orientieren. Hinzukommen Rezessionsängste, die sowohl die Preise für Rohöl als auch die Aktienkurse von Unternehmen aus dem Energiesektor in den zurückliegenden Wochen zum Teil erheblich belastet haben.

Auf der anderen Seite nimmt der weltweite Energieverbrauch seit Jahrzehnten kontinuierlich zu. Trotz technologischen Fortschritts und steigender Effizienz wird sich daran auch in den kommenden Dekaden nichts ändern. Darüber hinaus sind die stark gestiegenen Inflationsraten zu berücksichtigen, die die Entwicklung an den Kapitalmärkten über viele Jahre beeinflussen werden. Energieunternehmen befinden sich diesbezüglich in einer sehr komfortablen Situation. Positioniert am Anfang der Wertschöpfungskette, können sie Kostensteigerungen relativ problemlos an ihre Kunden weitergeben. Sowohl als Inflationsschutz, als auch als Treiber für Zivilisation und Fortschritt sollte der Energiesektor deshalb in jedem ausgewogenen Wertpapierdepot enthalten sein. Auf eine breite Aufstellung ist dabei unbedingt zu achten.

Langsamer Wandel statt abrupter Umbruch

Langfristig betrachtet gehört die Zukunft sicherlich der regenerativen Stromerzeugung. Sonnen- und Windenergie sind aber noch lange nicht flächendeckend verfügbar und ihr Anteil wird auf absehbare Zeit zu gering bleiben, um die Welt ausschließlich bzw. weitestgehend mit nachhaltigen und emissionsarmen Energieträgern versorgen zu können. So lag ihr Anteil an der weltweiten Stromgewinnung laut ourworldindata.org 2021 gerade einmal bei 28,3 Prozent. Bezogen auf den gesamten Primärenergiebedarf waren es nur 13,5 Prozent (Deutschland: 40,7 Prozent bzw. 19,5 Prozent). Sollen die Fundamente unserer Wirtschaft nicht gefährdet werden, sind wir noch sehr lange auf gut funktionierende Brückentechnologien angewiesen. Viele andere Länder, wie etwa Frankreich, sind mit dieser Erkenntnis sehr viel weiter als Deutschland.

Entwicklung des globalen (Primär-) Energieverbrauchs nach Träger in TWh

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Quelle:Vaclav Smil & BP Statistical Review of World Energy; https://ourworldindata.org/energy-mix

Der OPTINOVA Conventional & Clean Energy (ISINs DE000A14N5W1 (I), DE000A3CWRP4 (R)) passt sich den jeweils aktuellen Verhältnissen an. Bis zu 72 Prozent der Mittel können deshalb in konventionelle Energien (Gas, Öl, Kohle und Kernkraft) investiert werden, bis zu 28 Prozent sind für den alternativen Bereich vorgesehen. Hier werden neben der Solar- und Windenergie auch Unternehmen berücksichtigt, die über Wasserkraftwerke und Biogasanlagen Strom erzeugen. Es ist geplant, die Nachhaltigkeitsquote sukzessive zu erhöhen, sobald mehr Gesellschaften dieses Segments tatsächlich nachhaltig wirtschaften. 

Prognoseunabhängig und frei vom Bauchgefühl der Fondsmanager richtet sich die Gewichtung der verschiedenen Portfoliobestandteile dabei allein nach einer um Trendindikatoren erweiterten Value-Analyse. Dabei ist das Portfolio breit gestreut: Aktuell wird in 30 konventionelle und 10 regenerative Aktien investiert. Da es im Clean Energy-Bereich vergleichsweise wenig Value-Titel gibt, werden hier ETFs beigemischt (max. 8%), um auf die Zielallokation zu kommen. Zudem ist auch eine unmittelbare Partizipation an steigenden Erdöl- und Erdgaspreisen via ETCs möglich (jeweils max. 6%). Ein quartalsweises Rebalancing rundet das Bild ab.

Solide Erträge bei niedriger Volatilität

Dass sich diese Vorgehensweise in der Vergangenheit insbesondere im Hinblick auf das einzugehende Risiko bezahlt gemacht hat, lässt sich an den Performancewerten des Fonds mit seinem inzwischen seit sieben Jahren bestehenden ausgezeichneten Track Record unschwer ablesen. So weist der Conventional & Clean Energy bei überdurchschnittlichen Renditen nur geringe Drawdown-Phasen sowie mit deutlichem Abstand die geringste Volatilität seiner Peergroup (Aktienfonds Rohstoffe Energie Welt) auf – und zwar sowohl in Bezug auf die zurückliegenden drei als auch auf nachfolgend aufgeführten fünf Jahre (Quelle: fondsweb.com, Stand 30.06.20022): 

  • OPTINOVA Conventional & Clean Energy I: +4,57% p.a.; Volatilität 10,61%
  • FWW Sektordurchschnitt - Aktien Energie Welt: +4,24% p.a.; Volatilität 32,86%

Gerade für vorsichtige Anleger, die im Energiebereich investieren wollen, aber die häufig hohe Volatilität meiden möchten, ist der Fonds deshalb sehr interessant.

Anlageprodukte:

OPTINOVA Conventional & Clean Energy (DE000A14N5W1/DE000A3CWRP4)

OPTIONOVA – die Rohstoffspezialisten in der Tradition verantwortungsbewusster Familienunternehmen. Mit mehr als 40 Jahren Teamerfahrung: Unsere Rohstofffonds investieren ausschließlich in Werte, die einen natürlichen und stabilen Bedarf bedienen – für ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Profil.

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