Für viele Fonds mit einer Exponierung in russischen Wertpapieren wurde die Ausgabe und Rücknahme von Anteilscheinen ausgesetzt. Diese Fonds sind nicht mehr handelbar, rund 30 haben auch die BePro-Zahlung eingestellt – eine Liste gibt den Überblick.

Der Krieg in der Ukraine und Sanktionen gegen Russland behindern den Handel mit russischen Wertpapieren an russischen Börsen. Daher haben sich einige Fondsgesellschaften schon vor längerem entschlossen, für diverse ihrer Fonds und ETFs mit einer Exponierung in russischen Titeln die Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen auszusetzen. Von dieser Störung sind aktuell alle am Fondsvertrieb Beteiligten betroffen: Natürlich die Kapitalverwaltungsgesellschaften selbst, aber auch die Depotbanken und die in der Beratung und Fondsvermittlung tätigen Partner. Und letztlich auch die Anleger, die in solchen Fonds investiert sind und nun nicht mehr aktiv disponieren können.

Das Bild bei der FFB: Rund 80 Anteilklassen von etwa 40 Fonds, die sonst bei der FFB verfügbar wären, sind von der Regelung betroffen. In einer Liste haben wir für Sie diese Fonds zusammengestellt.

Fonds und ETFs: Russland, Osteuropa und europäische Schwellenländer

Nicht allein Fonds und ETFs, die ausschließlich in Russland investieren, können vom Handel ausgenommen sein. Auch Fonds, die einen generellen Fokus auf Osteuropa oder europäische Schwellenländer aufweisen, können betroffen sein. Denn sie enthalten in aller Regel eine nicht unerhebliche Exponierung gegenüber russischen Titeln.

Was bedeutet das für Ihre Kunden?

Anteile an diesen Fonds können nicht in Kundendepots bei der FFB gekauft oder aus diesen verkauft werden. Im Sinne Ihrer Kunden verzichtet die FFB daher bis auf Weiteres, ein Verwahrentgelt für diese Fonds zu vereinnahmen. Auch die Fondsgesellschaften verzichten in der Regel auf die Managementgebühren.

Was bedeutet das für Sie?

Mit dem Entfall der Managementgebühren für Ihre Kunden geht normalerweise auch die Einstellung der Zahlung von Bestandsprovisionen an die Vermittelnden einher. Per Anfang Mai waren von den 83 nicht mehr bei der FFB handelbaren Anteilklassen 60 von einem Stopp der BePro-Zahlungen betroffen. Es ist davon auszugehen, dass auch bei den verbleibenden 23 Anteilklassen im Laufe des Quartals die Bestandsprovisionszahlungen ausgesetzt werden.

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