ETFs, Indexfonds oder sogenannte Clean Share Classes gewinnen in den unterschiedlichen Beratungsmodellen an Bedeutung. Hierauf hat die FFB bereits im vergangenen Sommer mit einem neuen Preismodell reagiert. Zusätzlich wird jetzt der Zugang zu ETFs erleichtert. Lesedauer 1 – 2 Min.

Transparenz- und Kostenoffenlegungspflichten zeigen Wirkung. Immer mehr Depots bei der FFB werden von den Beratern auf Basis von Honoraren oder Serviceentgelten betreut. „Gerade im Neugeschäft nimmt die Bedeutung von Provisionen als Bestandteil der Entgeltmodelle deutlich ab,“ fasst Tobias Hill, Vertriebsdirektor bei der FFB, seine Erfahrungen der letzten Jahre zusammen. „Damit richtet sich die Beratung auf die wachsenden Kundenanforderungen an Transparenz von Kosten- und Leistungen ein. Und sie entwickelt Geschäftsmodelle, mit denen sie sich langfristig stabil als Begleiter des Kunden positionieren kann. Wir unterstützen diesen zukunftsorientierten Weg konsequent.“

ATC bei ETFs entfallen

Die FFB hat am 1. Oktober die Abwicklungsmodalitäten für ETFs umgestellt und damit den Zugang zu dieser Fondskategorie konsequent weiterentwickelt und vereinfacht. Was ist neu? Die Additional Trading Costs (ATC) beim Kauf und Verkauf von ETFs entfallen.

Als Grundlage für die Abrechnung von Kauf- und Verkaufsorders wird nicht mehr der Nettoinventarwert (NAV) der ETFs herangezogen, sondern es gibt je Fonds pro Ordertag einen Abrechnungspreis für Käufe und einen für Verkäufe. Diese werden durch unseren Provider auf Basis der Marktpreise gegen ca. 16 Uhr gestellt und weichen in der Regel von den im Frontend dargestellten NAVs ab, welche die Kunden am auf die Order folgenden Tag sehen. Als weitere Vereinfachung ist die Cut-Off-Zeit für alle ETFs gleichermaßen 14 Uhr und es werden künftig auch alle ETFs mit t-0 abgerechnet. Damit sind die Möglichkeiten, auf aktuelle Marktentwicklungen zu reagieren, deutlich verbessert.

Clean Share Classes sind im Kommen

Mit dem neuen Preis- und Leistungsverzeichnis hat die FFB auch die Weichen für den Einsatz von Fondsanteilsklassen ohne Provisionsanteile gestellt. Diese Fonds ermöglichen Vermittlern, die Serviceentgeltmodelle nutzen oder auf Honorarbasis arbeiten, ebenso wie Vermögensverwaltern, Fondsprodukte auf einfache Weise in die Portfolios ihrer Kunden einzubinden. Da diese Anteilsklassen von den Fondsgesellschaften auf unterschiedliche Weisen zugelassen wurden, ist die Verfügbarkeit im Einzelfall zu prüfen. Die FFB hat in jedem Fall die Möglichkeit, Entgeltmodelle auch durch Provisionsrückvergütung zu unterstützen – selbst wenn beispielsweise Clean Share Classes eines gewünschten Produktes nicht verfügbar sind.

Weitere Details zu Clean Share Classes

Der Idee nach sind Clean Share Classes einfach Anteilsklassen, die Anlegern zu günstigeren laufenden Kosten angeboten werden können, weil in den Fondskosten keine Provisionsanteile enthalten sind, die dann für eine Auskehr an den Vertrieb zur Verfügung stehen. Ob sie für einen Kunden tatsächlich eingesetzt werden können, hängt von vielen Details ab. Zwei der wichtigsten:

  • Zielmarktdefinition: Passt diese zum geplanten Einsatz des Fonds?
  • Mindestanlagesummen: Sind sie praktikabel – auch bei der Notwendigkeit von kleinteiligen Portfolioanpassungen beispielsweise im Zuge des Re-Balancing? Die Mindestanlagen sind jedoch in Absprache mit den Fondspartnern für die FFB oft ausgesetzt. Wie das bei den einzelnen Fonds gehandhabt wird, sehen Sie im Factsheet im FFB Frontend.

Wichtige Information: Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketing-Information. Die FIL Fondsbank GmbH (FFB) veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen und erteilt keine Anlageberatung. Diese Informationen dürfen - mit Ausnahme der zum Download bereitgestellten Dokumente und Grafiken - ohne vorherige Erlaubnis weder reproduziert noch veröffentlicht werden. Fidelity, Fidelity International steht für FIL Limited (FIL) und ihre jeweiligen Tochtergesellschaften. Fidelity, Fidelity International, das FFB Logo und das F Symbol sind Marken von FIL Limited und werden mit deren Zustimmung verwendet. Möchten Sie in Zukunft keine weiteren Werbemitteilungen von uns erhalten, bitten wir Sie um Ihre schriftliche Mitteilung an den Herausgeber dieser Unterlage. Herausgeber: FIL Fondsbank GmbH, Postfach 11 06 63, 60041 Frankfurt am Main. Stand: 10.2020

MK11667

Downloads für Ihre Beratung:

Strategien für Ihre Kundenportfolios:

Klimafreundliche Anleihen – über Green Bonds hinausblicken | DPAM

Mit dem stark wachsenden Segment der Grünen Anleihen können Anleger etwas für…


DPAM

DPAM

Experten-Gastbeitrag


Fidelity

Fidelity

Experten-Gastbeitrag

Trading-Apps, Gamestop & Co. – braucht man noch Aktienfonds? | Main…

Aktienhandel für die Hosentasche: Die besten Trading-Apps


MainFirst

MainFirst

Experten-Gastbeitrag