Wegen des hohen Aufkommens an Aufträgen zum Jahresende sollten die Aufträge online eingereicht werden, um eine rechtzeitige Bearbeitung zu ermöglichen.

In diesem Jahr ist die Vorabpauschale zum dritten Mal fällig. Sie beruht auf einem hypothetischen Basisertrag, der sich aus dem Rücknahmepreis der Fondsanteile zu Jahresanfang und einem Basiszins ergibt, der von der Bundesbank jährlich neu berechnet wird. Es wird zunächst unterstellt, dass jeder Fonds diesen Ertrag erwirtschaftet und auf dieser Basis wird ein steuerlicher Abschlagsbetrag errechnet.

Grundsätzlich kommt die Vorabpauschale bei thesaurierenden Fonds zum Tragen, deren Gewinne nicht in einem Kalenderjahr ausgeschüttet und versteuert werden. Auch ausschüttende Fonds können betroffen sein. Nämlich dann, wenn der tatsächlich ausgeschüttete Betrag geringer ist als der Basisertrag, den das Finanzamt zugrunde legt. Beispiele zur Berechnung der Pauschale finden Sie hier: www.ffb.de/investmentsteuer

Die Steuern aus der Vorabpauschale werden so weit wie möglich bereits durch die FFB verrechnet. Das bedeutet: Wurde zum Jahresende ein Verlust in den Verlustverrechnungstopf übertragen, wird dieser von der Steuerlast abgezogen. Liegt ein Freistellungsauftrag vor, wird anschließend auch dieser berücksichtigt. Erst wenn nach Anrechnung der Verluste und möglicher Berücksichtigung des  Freistellungsauftrages ein Restbetrag bleibt, sind diese Steuern von Ihrem Kunden zu zahlen.

Die FFB ist als depotführende Bank verpflichtet, Steuern abzuführen. Das gilt auch für die Steuern aus der Vorabpauschale. Dazu muss sie diese von den Anlegern erlösen:

Hat der Kunde ein FFB Fondsdepot?
Dann werden etwaige Steuern durch den Verkauf von Fondsanteilen erlöst.

Hat der Kunde ein FFB FondsdepotPlus?
Dann wird das angelegte Kapital möglichst „geschont“ und die Steuer per Lastschrift vom Abwicklungskonto eingezogen.

Hat der Kunde ein Kombidepot?
Dann unterstützt die FFB den Anleger bei seinem Wunsch, das Kapital im Passivdepot nicht anzutasten. Als Service der FFB für diese Altbestände wird die Steuerlast aus der Vorabpauschale per Lastschrift von dem Referenzkonto des Kunden eingezogen.

Freistellungsaufträge
Anleger sollten ihren Freistellungsauftrag bei der FFB möglichst so anpassen, dass dieser für die Steuern aus der Vorabpauschale ausreicht. Wenn absehbar ist, dass die Vorabpauschale die Höhe einer möglichen Freistellung übersteigen wird, empfiehlt es sich, für entsprechende Liquidität auf dem Abwicklungskonto zu sorgen. Dann muss keine Belastung des Referenzkontos bei der Hausbank erfolgen.

TIPP: Wer seinen Freistellungsauftrag online erfasst oder ändert, kann das noch bis Mitte Dezember tun. Wegen des hohen Aufkommens an Aufträgen zum Jahresende sollten schriftliche Aufträge dagegen umgehend eingereicht werden, um eine rechtzeitige Bearbeitung zu ermöglichen.

Steuertermine auf einen Blick (Grafik als Download verfügbar)

Wichtige Information: Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketing-Information. Die FIL Fondsbank GmbH (FFB) veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen und erteilt keine Anlageempfehlung/Anlageberatung. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Der Wert der Anteile kann schwanken und wird nicht garantiert. Alle geäußerten Meinungen sind, falls keine anderen Quellen genannt werden, die der FFB. Diese Informationen dürfen - mit Ausnahme der zum Download bereitgestellten Dokumente und Grafiken - ohne vorherige Erlaubnis weder reproduziert noch veröffentlicht werden. Fidelity, Fidelity International steht für FIL Limited (FIL) und ihre jeweiligen Tochtergesellschaften. Fidelity, Fidelity International, das FFB Logo und das F Symbol sind Marken von FIL Limited und werden mit deren Zustimmung verwendet. Herausgeber: FIL Fondsbank GmbH, Postfach 11 06 63, 60041 Frankfurt am Main. Stand: 12.2020, MK11862

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