Investmentfonds, die überwiegend oder in größeren Teilen in Russland oder anderen Konfliktregionen investieren, können im Zuge des Russland-Ukraine-Konflikts vorübergehend für Käufe und Verkäufe geschlossen werden. Alle wichtigen Infos für Sie.

Angesichts der jüngsten Eskalation zwischen Russland und der Ukraine sind wir uns bewusst, dass die Besorgnis über die Situation und das Potenzial für Volatilität an den Finanzmärkten allgemein zunimmt. Wir beobachten die Entwicklung genau und stehen an der Seite unserer Partner, um sie gezielt und regelmäßig über die Auswirkungen auf die Kapitalmärkte im weiteren Verlauf dieser Krise zu informieren. Wir wollen unsere Partner bestmöglich dabei unterstützen, in der Beratung verunsicherten Anlegerkunden die notwendige Orientierung zu geben.

Was wir zurzeit konkret sehen: Bei einzelnen Fonds kann die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen vorübergehend eingestellt und die Berechnung des Nettoinventarwertes kann ausgesetzt werden. Das sehen die Verkaufsprospekte zum Schutz der investierten Anleger vor; umgekehrt kann dann aber auch nicht mehr über die Fondsanteile frei verfügt werden.

Diese Maßnahmen sind erlaubt (und unvermeidbar), wenn zum Beispiel durch politische oder militärische Ereignisse Börsen geschlossen und somit die Wertpapiere im Fonds nicht ge- oder verkauft werden können sowie eine Preisfeststellung nicht möglich ist. Dies kann in der gegenwärtigen Situation immer wieder auftreten. Die Fondsgesellschaft muss dann die Aufsichtsbehörden und Depotbanken über Anfang und Ende der Fondsschließung informieren.

Konsequenz für Ihre Kunden: Kein Kauf, kein Verkauf, keine Ausführung von Sparplänen

Für Ihre Kunden bedeutet dies konkret, dass bei Fonds, die von einer Schließung betroffen sind, keine Fondsorders mehr ausgeführt werden können:

  • Kein Kauf von Anteilen: Kunden können keine Anteile an den betroffenen Fonds neu erwerben
  • Kein Verkauf von Anteilen: Kunden, die von der Sperrung betroffene Fondsanteile im Depot halten, können diese Anteile nicht zurückgeben.
  • Keine Ausführung von Spar- und Auszahlplänen: Wenn Sparpläne auf betroffene Fonds bestehen, können diese für die Zeit der Sperrung nicht ausgeführt werden und werden ausgesetzt.

Über diese unvermeidbaren Folgen benachrichtigt die FFB Ihre Kunden als Depotinhaber unmittelbar.

Welche Fonds sind betroffen? So bleiben Sie immer informiert.

Welche Fonds im Zuge des Russland-Ukraine-Konflikts von Schließungen betroffen sein können, hängt von mehreren Faktoren ab. Unter anderem davon, über welche Handelsplätze die Wertpapiere im Fonds gehandelt werden. Fonds, die regional in Russland aber z. B. auch mit einem Schwerpunkt in europäischen Schwellenländern investieren, sollten also in der gegenwärtigen Situation besonders genau beobachtet werden.

Auf diesen Wegen können Sie immer aktuell erfahren, wenn eine Schließung eines Fonds vorliegt und Käufe- und Verkäufe nicht möglich sind:

1. Einfach einloggen unter www.ffb.de
2. Direkt auf der Startseite im Reiter „FFB News“ aktuelle PDFs mit FondsSpotNews aufrufen.

Noch einfacher ist es für Sie, wenn Sie für den Push-Service der FondsSpotNews registriert sind. Dann werden Sie automatisch benachrichtigt, sobald Nachrichten zu einzelnen Fonds vorliegen.

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