Fidelity VorsorgeDepot Plus
Am Anfang scheint der Ruhestand noch weit entfernt. Dann werden aus Jahrzehnten Jahre und aus einer abstrakten Vorsorgefrage ein ganz persönliches Ziel: Wird das angesparte Kapital später für das Leben reichen, das man sich wünscht? Wer langfristig vorsorgt, braucht deshalb nicht nur Renditechancen, sondern eine Anlagestrategie, die sich mit der Zeit verändert.
Genau hier setzt das Fidelity VorsorgeDepot Plus an: mit drei Risikoprofilen für unterschiedliche Anlagebedürfnisse, professionellem Portfoliomanagement und einem Gleitpfad, der das Risiko in Richtung Ruhestand schrittweise reduziert.
Drei gute Gründe für das Altersvorsorgedepot von Fidelity
01 I Renditeorientiert zusammengestellt
02 I Professionell gemanagt
03 I Individuell angepasst
Das Fidelity VorsorgeDepot Plus im Profil
Kundinnen und Kunden, die noch viele Jahre bis zum Ruhestand haben, können stärker auf Renditechancen setzen. Je näher der Ruhestand rückt, desto wichtiger wird es, Schwankungen im Depot schrittweise zu verringern. Mit dem Fidelity VorsorgeDepot Plus können Sie beides in einer professionell gesteuerten Lösung verbinden: Auf Basis der Geeignetheitsprüfung wählen Sie gemeinsam mit Ihren Kundinnen und Kunden eines von drei Risikoprofilen. Das Portfolio wird anschließend passend zum gewählten Profil gesteuert.
Die konkrete Zusammensetzung des Portfolios ist nicht statisch: Das spezialisierte Portfoliomanagement wählt die Bausteine aktiv aus, überwacht sie laufend und kann die Gewichtung an neue Marktchancen anpassen.
Risikoprofil
Portfoliozusammensetzung
Umschichtung
| Anlagekonzept | Professionell gesteuerte Lebenszykluslösung |
| Aktienquote zu Beginn in der Ansparphase | 100 %, 80 % oder 60 % je nach Risikoprofil |
| Beginn der Risikoabsenkung | ca. 10 Jahre vor geplantem Ruhestand je nach Risikoprofil |
| Aktienquote zu Beginn der Auszahlphase | 40 %, 30 % oder 20 % je nach Risikoprofil |
| Dauer der Auszahlphase | mindestens bis zum 85. Lebensjahr, höchstens bis zum 120. - frei wählbar, auch noch nach Beginn der Auszahlphase |
| Aktien-Bausteine | Fünf regionale, aktive ETFs von Fidelity als Kern, ergänzt durch max. vier aktiv gemanagte Fonds als Satelliten |
| Anleihen-Bausteine | Globale Staatsanleihen, Unternehmens- und Schwellenländeranleihen sowie ggf. Liquiditätsbausteine je nach Marktlage |
| Kosten | 1,35 % p.a.* plus 2 € Depotgebühr pro Monat |
Das Ergebnis: eine flexible Vorsorgelösung mit breitem Anlagespektrum und klarer Ausrichtung am Lebenszyklus-Konzept - professionell überwacht und gesteuert, auch über den Rentenbeginn hinaus.
Das Portfolio im Fidelity VorsorgeDepot Plus
Chancenorientiert: Aktien-Bausteine
Aktive Komponenten aus unserer Enhanced Research ETF Familie für die Regionen USA, Europa, Schwellenländer, Japan und den pazifischen Raum ohne Japan bilden das breit diversifizierte Fundament, den Aktienkern.
Bis zu 20 % der Aktienallokation können in ausgewählte aktive Satelliten fließen. Sie eröffnen zusätzliche Renditechancen und richten den Blick auf langfristige Megatrends mit hohem Wachstumspotenzial. Zum aktuellen Anlagevorschlag zählen unter anderem der Fidelity US Quality Income UCITS ETF, der Fidelity Transition Materials Fund und der Fidelity Asian Special Situations Fund. Die Auswahl wird durch das spezialisierte Portfoliomanagement laufend überprüft und kann sich ändern, wenn sich neue Chancen am Markt ergeben.
Defensiv: Renten-Bausteine
Der Anteil dieses zurückhaltenderen Bausteins erhöht sich schrittweise entlang des Gleitpfads vor dem Rentenbeginn. Enthalten sind vor allem Anleihen-ETFs in globale Staatsanleihen (Fidelity Global Government Bond Climate Aware UCITS ETF Inc EUR Hedged), globale Unternehmensanleihen (Fidelity Global Corporate Bond Research Enhanced PAB UCITS ETF Hedged EUR), globale Hochzinsanleihen (Fidelity Global High Yield Corporate Bond Research Enhanced PAB UCITS ETF EUR) und Schwellenländeranleihen (Fidelity ESG USD Emerging Market Bond UCITS ETF EUR Hedged). In bestimmten Marktphasen können aus taktischen Gründen bis zu 25 % des Rentenbausteins in Liquidität (Fidelity Euro Cash Fund) gehalten werden.
Warum mit Fidelity vorsorgen?
Mehr als Produkte: Fidelity bringt die gesamte Wertschöpfungskette in einem Haus zusammen - auch beim VorsorgeDepot Plus. Denn Altersvorsorge braucht Vertrauen und einen Partner, der weiß, wie sich Anlagebedürfnisse im Laufe eines Lebens verändern. Ob jahrzehntelange Vorsorgeerfahrung, weltweite Investmentkompetenz und eigenes Research: Sie können Ihren Kundinnen und Kunden eine Lösung anbieten, die langfristige Chancen nutzt und den Ruhestand von Anfang an mitdenkt.
- Seit Jahrzehnten in der Altersvorsorge zu Hause: Fidelity managt seit 1996 Lebenszyklusstrategien in den USA und seit 2006 auch in Deutschland.
- Internationale Erfahrung für den deutschen Markt: Erkenntnisse aus großen Vorsorgemärkten wie USA und UK fließen in die Lösung für Deutschland ein.
- Research, das im Portfolio ankommt: Die Einschätzungen der Fidelity Investmentexperten fließen systematisch in die die Auswahl und Gewichtung der Einzeltitel ein.
- Aktiv auf zwei Ebenen: Aktive ETFs bilden den Kern. Ausgewählte Satellitenfonds ergänzen zusätzliche Themen und Renditechancen.
Die wichtigsten Fragen & Antworten
Das Fidelity VorsorgeDepot Plus ist eine professionell gesteuerte, kapitalmarktorientierte Vorsorgelösung. Das bedeutet, dass die Auswahl und Veränderung der Fondsbausteine sowie deren Überwachung von einem Portfoliomanager übernommen werden.
Im Fidelity VorsorgeDepot Plus bilden aktive ETFs den Kern des Portfolios und können durch ausgewählte aktiv gemanagte Fonds ergänzt werden. Diese werden als Satelliten bezeichnet und können durch den Portfoliomanager regelmäßig ausgetauscht werden, um auf Markttrends reagieren. Der Aktienanteil kann zwischen 60-100 % zu Beginn der Ansparphase liegen, abhängig vom ermittelten Risikoprofil.
Über einen festgelegten Gleitpfad wird das Risiko vor dem Rentenbeginn schrittweise reduziert. Zu Beginn der Auszahlphase beträgt die Aktienquote je nach Risikoprofil nur noch zwischen 20-40 %. So können Renditechancen auch während der Auszahlphase noch genutzt werden, das Kapital ist jedoch überwiegend in schwankungsärmere Bausteine umgeschichtet.
Die Lösung eignet sich für Kundinnen und Kunden, die mehr Renditechancen und Anlagemöglichkeiten suchen als beim Standarddepot, ihr Portfolio aber nicht selbst zusammenstellen und laufend steuern möchten. Als Beraterin und Berater unterstützen Sie Ihre Kundschaft dabei, das passende der drei Risikoprofile mit 100 %, 80 % oder 60 % anfänglicher Aktienquote auszuwählen. Die Auswahl, Gewichtung und Anpassung der Fonds und ETFs übernimmt anschließend das professionelle Portfoliomanagement.
So profitieren Ihre Kundinnen und Kunden von einem breiteren Anlageuniversum und neuen Marktchancen, ohne sich selbst um jede Anlageentscheidung kümmern zu müssen. Eine Garantie für den Kapitalerhalt besteht nicht.
Nein. Das passende Risikoprofil wird auf Basis der Geeignetheitsprüfung ermittelt. Kundinnen und Kunden können das empfohlene Profil wählen oder sich für ein defensiveres Profil mit einer niedrigeren anfänglichen Aktienquote entscheiden. Ein offensiveres Risikoprofil als das im Rahmen der Geeignetheitsprüfung empfohlene Profil kann nicht gewählt werden.
Die Auswahl, Gewichtung und laufende Anpassung der Fonds und ETFs übernimmt das professionelle Portfoliomanagement. Kundinnen und Kunden wählen gemeinsam mit ihrem Berater oder ihrer Beraterin eines von drei Risikoprofilen und definieren die Dauer der Auszahlphase. Innerhalb dieses Profils wird das Portfolio gesteuert und kann an neue Marktchancen angepasst werden.
Die langfristige Struktur basiert auf einer strategischen Vermögensallokation. Das Portfoliomanagement kann die Aktienquote innerhalb des gewählten Risikoprofils taktisch um bis zu 10 Prozentpunkte nach oben oder unten anpassen. Bis zu 20 % der Aktienallokation können in maximal vier aktive Satellitenlösungen investiert werden. Dabei kann das Portfoliomanagement auch zwischen Aktienregionen und Anleihesegmenten umschichten oder das Engagement in risikoreicheren Anlagen zugunsten defensiverer Bausteine reduzieren. Ergänzend verringert der Gleitpfad den Aktienanteil schrittweise ab ca. zehn Jahre vor dem Ruhestand, abhängig vom jeweiligen Risikoprofil.
Die Auszahlphase kann frühestens mit dem 65. und spätestens mit dem 70. Geburtstag beginnen. Im Fidelity VorsorgeDepot Plus haben Kundinnen und Kunden die freie Wahl, wie lange die regelmäßigen Auszahlungen laufen sollen: mindestens bis zum 85. und höchstens bis zum 120. Lebensjahr. Zu Beginn der Auszahlphase ist außerdem eine einmalige Teilentnahme von bis zu 30 % des geförderten Kapitals möglich. Das verbleibende Vermögen bleibt investiert und wird entsprechend dem gewählten Risikoprofil auch im Ruhestand professionell weitergesteuert.
Das Fidelity VorsorgeDepot Standard ist die stärker standardisierte Alternative. Es investiert zu Beginn der Ansparphase vollständig in einen globalen Aktien-ETF. Später wird der Aktienanteil zugunsten eines defensiveren globalen Anleihen-ETFs reduziert. Auch hier erfolgt die Umschichtung vor dem Rentenbeginn schrittweise entlang eines Gleitpfads, allerdings nach festen Regeln und ohne aktives Eingreifen eines Portfoliomanagers.
Das Fidelity VorsorgeDepot Plus bietet hingegen ein breiteres Anlageuniversum, flexiblere Wahlmöglichkeiten und professionelles Portfoliomanagement.
Ja. Ein Wechsel zwischen dem Fidelity VorsorgeDepot Standard und dem Fidelity VorsorgeDepot Plus ist grundsätzlich möglich. Dadurch können Beraterinnen und Berater die gewählte Vorsorgelösung an veränderte Bedürfnisse, Anlageziele oder die persönliche Situation ihrer Kundinnen und Kunden anpassen. So bleibt die Altersvorsorge auch dann flexibel, wenn sich die Anforderungen im Zeitverlauf ändern. Der Wechsel erfolgt förderunschädlich, sodass die staatliche Förderung und die steuerlichen Vorteile des Altersvorsorgedepots erhalten bleiben.
* Hinweis zu den Kosten: Die ausgewiesenen Kosten umfassen insbesondere Abschluss- und Vertriebskosten sowie laufende Verwaltungskosten. Hierzu zählen insbesondere das Depotentgelt, anfallende Provisionen, Plattformkosten sowie die Gesamtkostenquote (TER – Total Expense Ratio) der zugrunde liegenden Fonds.
PIA1596, Stand: 10.2026