Zeitenwende in der Nachhaltigkeitsberatung: Damit Ihnen ab August die erforderlichen nachhaltigkeitsbezogenen Daten zu Fondsprodukten zur Verfügung stehen, sind im Hintergrund bewährte Helfer am Werk: FinDatEx und WM Daten.

Ab 2. August 2022 schlagen die Uhren der Anlageberatung anders. Dann tritt die Ergänzung zur MiFID II (DelVO MiFID) in Kraft – die Regelung zur verpflichtenden Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen der Anleger im Rahmen der Anlageberatung.

Die Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen für Neu- und Bestandskunden wird damit obligatorisch. Und als Beratende sind Sie in der Pflicht, vorgeschlagene Fondsprodukte auch auf die Geeignetheit bezüglich der gewünschten Nachhaltigkeitseigenschaften zu prüfen.

Doch dazu müssen Sie mehr über jeden Fonds, den Sie empfehlen wollen, wissen. Denn aus Sicht der Anlegerpräferenzen können Artikel-8- und Artikel-9-Fonds gleichermaßen als nachhaltig gelten, sofern sie die mit dem Kunden vereinbarten Merkmale aufweisen. Es gilt also herauszufinden, welche PAIs ein Fonds berücksichtigt oder welchen Mindestanteil an nachhaltigen Investitionen nach Art. 2 Nr. 17 SFDR er vorsieht oder welchen Mindestanteil an ökologisch nachhaltigen Investitionen nach Art. 2 Nr. 1 Taxonomie-VO er gewährleistet (mehr zum Matching von Nachhaltigkeitspräferenzen und Produkten in unserer Broschüre zum Download)

Auf bewährtem Weg zu Ihnen: Daten zu Nachhaltigkeitsmerkmalen

Damit Sie also auch in Zukunft gut informiert beraten können, sind eine Menge neuer Daten zu jedem Fonds erforderlich. Sie erwarten diese zu Recht auf Ihren üblichen Plattformen und den bewährten Tools für die Fonds- und Depotanalyse zu finden. Doch dafür muss systematisch Vorarbeit geleistet werden. Hier kommen im Hintergrund Helfer ins Spiel, die schon seit der Einführung von MiFID II im Jahr 2018 zusammenwirken: FinDatEx und WM Daten. Denn seither müssen Informationen zu Fonds, wie transparente Kosten oder Zielmarktdefinitionen, von den Fondsanbietern zu Ihnen gelangen.

EET – ein Template für Informationsstandards

Die Rollen sind dabei klar verteilt: FinDatEx (früher European Working Group) ist ein Joint Venture der wesentlichen Verbände der europäischen Finanzdienstleistungsindustrie. Das Asset Management ist über die EFAMA (European Fund and Asset Management Association) vertreten, aber auch Bankenverbände wirken mit. FinDatEx ist für die Entwicklung und ständige Weiterentwicklung des sogenannten European ESG Template (EET) verantwortlich. Die Aufgabe dieses Template: Es gibt den einheitlichen Standard vor, nach dem Fondsgesellschaften die ESG-relevanten Eigenschaften zur Verfügung stellen. Das Template steht in einer ersten Version seit März 2022 bereit und ist letztlich eine gigantische Exceldatei mit rund 600 Eintragungsfeldern (Wer es ganz genau wissen will, kann sie hier herunterladen). Fondsgesellschaften müssen eine solche Datei für jede Anteilklasse ihrer Produkte bereitstellen und pflegen. Bis Juni 2022 sollen wesentliche, gekennzeichnete Felder von den Fondsgesellschaften ausgefüllt werden, damit alle erforderlichen Informationen ab August 2022 den Vertriebspartnern zur Verfügung stehen.

WM Daten: Schnittstelle in den deutschen Vertriebsmarkt

WM Daten stellt wie schon bei den Informationen zu MiFID II mit einem breiten Spektrum an Schnittstellen die für den deutschen Markt relevanten Daten bereit. Es werden also die nach MiFID II DelVO erforderlichen Nachhaltigkeitsmerkmale ebenso übermittelt wie die Angaben für das Erfüllen der Zusatzanforderungen aus dem Verbändekonzept. Das heißt: Nationale und internationale Fondsgesellschaften liefern die Daten im EET-Format ein, WM Daten stellt sie über Schnittstellen den Datenprovidern für Plattformen und Tools zur Verfügung. So gelangen diese – aufbereitet für Ihre Anwendungen – über die von Ihnen eingesetzten Tools und Services zu Ihnen.

ESG-Daten: in bewährtem Datenfluss

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Fonds und ETFs – so sind Anlegende gut beraten

Standardisierte Prozesse wie diese belegen einmal mehr, dass sich Ihre Kunden auf Fonds und ETFs verlassen können. Denn als streng regulierte und beaufsichtigte Anlageprodukte bieten sie Anlegerinnen und Anlegern ein Höchstmaß an Transparenz und Verlässlichkeit.

Gerade in Fragen des nachhaltigen Investierens sind Anleger auch bei einem kundigen Beratungspartner gut aufgehoben. Denn seine Arbeit endet nicht bei einem formal regulierungskonformen Fondsvorschlag. Wer berät, wird bei der  Produktauswahl auch auf einen robusten, dem Kunden überzeugend erläuterbaren Nachhaltigkeits-Ansatz des Fondsmanagements achten. Denn die Qualität eines Anbieters und seiner Produkte zeigt sich letztlich nicht an den Nachhaltigkeitsmerkmalen, zu denen er sich in Sinne der Regulierung verpflichtet. Hier kommt es darauf an, auf welche Prozesse und Ressourcen er für Research und Analyse zurückgreifen kann und wie überzeugend systematisch beispielsweise sein Vorgehen in Sachen Engagement ist.

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