Jetzt wechseln in den DPAM Invest B Equities World Sustainable: Anlagen in nachhaltige Unternehmen können die Robustheit eines Aktienportfolios verbessern und risikobereinigte Renditen steigern.

Nachhaltigkeit ist nicht jedermanns Sache. Vor allem denken viele Investoren, dass Nachhaltigkeit beim Investieren Rendite kostet. Analysen zeigen ein anderes Bild. Anlagen in nachhaltige Unternehmen mit guten oder sich verbessernden Bewertungen in Bezug auf ökologische und soziale Belange oder die Unternehmensführung (ESG), verbessern die Robustheit eines Aktienportfolios. Mehr noch steigern sie die risikobereinigten Renditen.

Im Umkehrschluss sollte dies auch bedeuten, dass sich nachhaltige Investmentansätze in Phasen ausgeprägter Kursrückgänge an den globalen Aktienmärkten – wie im Falle der aktuellen Coronakrise – insgesamt stabiler zeigen. Der aktiv gemanagte DPAM Invest B Equities World Sustainable bestätigt diesen Gedanken. Schließlich gelang es dem Fonds (Anteilsklasse B, nach Gebühren) in vergangenen Korrekturphasen stets besser abzuschneiden als der MSCI All Country Net Total Return.1 Während des Corona-bedingten Kurseinbruchs im Februar und März vergangenen Jahres zum Beispiel hielt er sich vier Prozentpunkte besser als sein Vergleichsindex. Der Fonds zeigt damit, dass er nicht nur in positiven Märkten funktioniert, sondern insbesondere auch in rückläufigen Phasen in der Lage ist, Alpha zu generieren.

ESG – mit hoher Qualität und günstigen Bewertungen

Der DPAM Invest B Equities World Sustainable verhält sich auch deshalb relativ defensiv, weil er global diversifiziert in große Unternehmen mit hoher Qualität und guter ESG-Reputation zu vernünftigen Bewertungen investiert. Diese Unternehmen haben starke Bilanzen, stabile Einnahmen und hohe Gewinnmargen, was zu einem geringen finanziellen und operativen Leverage führt. Als Folge davon leiden die Gewinne in einem wirtschaftlichen Abschwung weniger. Im Jahr 2020 betrug das durchschnittliche Wachstum der Gewinne pro Aktie ein Prozent, verglichen mit minus 26 Prozent für den breiten Markt.2

Die aktuelle Situation bietet Anlegern also umso mehr die Gelegenheit, den Wechsel in Richtung nachhaltiger Aktienstrategien zu vollziehen, weil qualitativ hochwertige, an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtete Portfolios in Krisenzeiten eine größere Widerstandsfähigkeit zeigen. Sie können sich dem Abwärtstrend zwar nicht entziehen, verlieren aber im Verhältnis nicht so viel, so dass sie in einem erneuten Aufschwung leichter ihre Verluste wieder aufholen können als Aktienfonds mit klassischen Investmentansätzen.

DPAM Invest B Equities World Sustainable: der Anlageprozess

Dass ein langfristig attraktives Ertragspotenzial und kurzfristige Robustheit in Extremsituationen mit Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können, lässt sich anhand des DPAM Invest B Equities World Sustainable einfach nachvollziehen. Der Investmentansatz des Fonds vereint das Beste aus zwei Welten, nämlich die Fundamental- mit der ESG-Analyse. In einem ersten Schritt schauen sich die Fondsmanager an, welche mittel- bis langfristigen Themen und Trends attraktive Investmentmöglichkeiten bieten. So hat sich die Corona-Pandemie als Katalysator für bestimmte Themen wie Biopharma, Medizintechnik, Elektrofahrzeuge oder Energieeffizienz erwiesen.

Danach werden die wesentlichen Treiber dieser Trends betrachtet, um herauszufiltern, in welchen Teilsegmenten der zugehörigen Wertschöpfungskette die wirklich interessanten Investmentchancen liegen. Erst dann werden die relevanten Unternehmen anhand wichtiger Unternehmenskennzahlen analysiert. Um finanziell attraktive Gelegenheiten zu ermitteln, analysieren die Experten einzelne Unternehmen anhand quantitativer Größen (z.B. die Rendite auf das eingesetzte Kapital) und qualitativer Kennzahlen (z.B. Wettbewerbsvorteile und Erfolgsbilanz des Managements).

Pragmatischer ESG-Ansatz

Im weiteren Analyseprozess durchläuft jede in die Vorauswahl kommende Gesellschaft bei DPAM ein sogenanntes ‚extra-finanzielles‘ Screening. Dabei werden die Kriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung unter die Lupe genommen werden. Anhand dieser Analyse kann ein Unternehmen zum Beispiel danach beurteilt werden, wie umweltfreundlich es produziert, wie es mit seinen Mitarbeitern umgeht oder wie transparent die Unternehmensführung ist. DPAM beschränkt sich dabei nicht nur auf einen Blickwinkel, sondern auf einen Mix aus unterschiedlichen ESG-Analysemethoden.

Von vornherein durch das Raster fallen bei DPAM Sektoren, wie Nuklearenergie, Tabak, Rüstung und Glücksspiel. Danach prüfen die DPAM-Experten jedes Unternehmen eingehend auf die Einhaltung bestimmter Normen, wie die zehn universellen Prinzipien der Vereinten Nationen (UN Global Compact), die einen Mindeststandard in Bezug auf Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Klima sowie Korruptionsprävention vorsehen. In dieser Hinsicht nicht-konforme oder kontroverse Unternehmen werden konsequent ausgeschlossen. Zudem beziehen die Manager ein Best-in-Class-Ranking in Form eines eigens entwickelten Modells in den Nachhaltigkeitsprozess ein. Damit sortieren sie die 25 Prozent der Firmen mit dem schlechtesten ESG-Profil in jedem Sektor sowie diejenigen, die in hohem Maße mit kontroversen Themen in Verbindung stehen, aus. Bei seinem ESG-Selektionsprozess geht DPAM stets pragmatisch vor, im Sinne einer Auswahl derjenigen Unternehmen, die bereit sind, eine positive Zukunft mitzugestalten.

DPAM Invest B Equities World Sustainable: das Portfolio

Das Resultat ist ein Portfolio aus etwa 50 angemessen bewerteten, hochwertigen Wachstumsunternehmen, die attraktive Finanzkennzahlen und ESG-Profile aufweisen – bei zusätzlich positiven wirtschaftlichen Aussichten. So kommen die im Mai im Fonds enthaltenen Unternehmen im Durchschnitt auf eine Eigenkapitalrentabilität von 22 Prozent. Im MSCI All Country Net Total Return liegt die Vergleichskennzahl nur bei acht Prozent.

Zur optimalen Risikostreuung streben die Fondsmanager ferner eine Gleichgewichtung der Einzelwerte und eine ausgewogene Allokation zwischen Ländern und Sektoren an, wobei auf Branchenebene eine strukturelle Übergewichtung im Healthcare- und IT-Bereich aufweist. Das qualifiziert den Fonds zusätzlich als ideale Kernposition für jedes diversifizierte Anlageportfolio.

Zur Chancenmaximierung investiert der DPAM Invest B Equities World Sustainable verstärkt in Unternehmen mit einer starken Geschäftstätigkeit in Schwellenländern. Derzeit kommen die Firmen im Portfolio auf einen Umsatzanteil aus den Emerging Markets von knapp 40 Prozent. Die Überlegung hierzu ist recht einfach: Das Wachstum in den Schwellenländern ist höher als in den Industrieländern. Und an diesem erhöhten Wachstumspotenzial möchte der Fonds partizipieren und gleichzeitig in Unternehmen mit ausgesprochen hoher Qualität investieren.
Dabei schaffen es nur diejenigen Firmen in das Fondsportfolio, die sich bereits in ihren jeweiligen Märkten bewährt haben und ein solides und nachhaltiges Geschäftsmodell sowie eine stabile und konsistente Performance bei unterdurchschnittlicher Volatilität vorweisen können.

Die Fondsmanager überprüfen kontinuierlich die Einzelwerte, halten Ausschau nach neuen Anlagemöglichkeiten und verfolgen strenge Grundsätze für den Verkauf einzelner Positionen, wenn Nachhaltigkeits- oder quantitative und qualitative Kriterien nicht mehr erfüllt werden. Die Investmentphilosophie des Fonds hat sich bewährt. Er gehört in unterschiedlichen Zeiträumen kontinuierlich zu den besten zehn Prozent im Hinblick auf die Performance in seiner Vergleichsgruppe bei Morningstar.

Quellen:

1 Morningstar direct, DPAM. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
2 Bloomberg, MSCI, DPAM. Stand: Mai 2021.

Anlageprodukte:

DPAM INVEST B Equities World Sustainable (BE6246068447 / BE0058651630)

Degroof Petercam AM (DPAM) ist eine in den Beneluxländern führende unabhängige Asset Management-Gesellschaft mit langjähriger Marktreputation in Long Only-Anlagekonzepten sowie spezialisierten Asset Management-Lösungen.

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