Anleihen gehören auch heute in jedes balancierte Portfolio. Allerdings müssen Fondsmanager mehr tun als früher, damit die Anlageklasse ihre Vorzüge für Anleger ausspielt. Erläutern Sie Ihren Kunden, welche Mittel die Profis einsetzen – mit einer Übersicht zum Download.

Sie haben von jeher eher das Graue-Maus-Image: Anleihen stehen in der Geldanlage im Schatten der – zumindest derzeit – schillernden Aktien. Während diese – gelegentlichen Rücksetzern zum Trotz – von Allzeithoch zu Allzeithoch eilen, wirken Anleihen wegen des derzeit und schon seit längerem niedrigen Zinsniveaus auf den ersten Blick für Anleger oft unattraktiv. Doch sie gehören nach wie vor als Diversifikator in jedes balancierte Portfolio.

Grau und langweilig ist die Anleihenwelt nämlich überhaupt nicht. Sie ist sogar noch vielfältiger und spannender als je zuvor. Fondsmanager müssen die Möglichkeiten flexibler nutzen, damit Zinspapiere ihre Vorteile für Anleger auch heute noch einlösen:

  • Regelmäßige Erträge  
  • Potenzial auf Kursgewinne
  • Diversifikation und Stabilisierung des Portfolios

Erträge: Die Suche lohnt sich

Mit den regelmäßigen Erträgen ist es in Zeiten der Niedrigzinspolitik natürlich zunächst schwierig. Während in den USA schon zwischenzeitlich wenigstens einmal über Leitzinserhöhungen (wie von US-Finanzministerin Janet Yellen) laut nachgedacht wurde, ist in Europa mit höheren Zinsen auf absehbare Zeit eher nicht zu rechnen. Wer also aktuell real positive Zinsen sucht, muss jedenfalls wie schon seit langem ein bisschen mehr ins Risiko gehen. Regelmäßige positive Erträge sind dann auch heute noch möglich. Etwa mit höherverzinslichen Anleihen von Unternehmen oder Schwellenländern, deren Bonität ordentlich ist.

Kursgewinne: Nichts ist unmöglich

Kursgewinne sollte man nicht gleich komplett abschreiben: trotz bereits hoher Kurse und Spekulationen über steigende US-Zinsen – was die Kurse von älteren Anleihen am Markt mit ihren niedrigen Kupons drücken könnte. Denn den großen Notenbanken fehlt eine überzeugende Exit-Strategie. Sie wissen noch nicht, wie sie aus dem großen Experiment gigantisch dimensionierter Anleihenkäufe plus Nullzinspolitik herauskommen, ohne die Märkte zu erschüttern. Das kann für manche Überraschungen sorgen: Nochmals niedrigere Leitzinsen und noch unkonventionellere geldpolitische Maßnahmen mit der Folge von Kursgewinnen für bestehende Anleihen – ausgeschlossen sind sie nicht.

Diversifikation: Stabilisatorwirkung intakt

Der dritte Punkt, die Diversifikation des Portfolios, gilt gestern wie heute: Aktien versprechen auf lange Sicht höhere Renditen, doch sie sind auch volatiler. Anleihen bringen mehr Stabilität mit, schon weil Anleger immer am Ende der Laufzeit das Anrecht auf ihr Kapital haben. Und auch ein echter Crash der Kurse am Anleihenmarkt ist unwahrscheinlich. Dagegen spricht die konstante Nachfrage nach Anleihen durch institutionelle Anleger, die zum Teil regulatorisch auf hohe Anleihequoten verpflichtet sind, und durch die umfangreichen Käufe der Zentralbanken wie etwa der EZB. Als Stabilisator im Portfolio taugen Anleihen also weiter. Schon Börsenguru André Kostolany soll gesagt haben: „Wer gut schlafen will, kauft Anleihen, wer gut essen will, kauft Aktien“.

Komplexere Herangehensweise: Chance für aktive Fonds

Anleihen haben somit auch heute noch ihren Platz in jedem ausbalancierten Portfolio. Doch wie vorgehen? Die schöne Zeit der Bundesschatzbriefe mit ansehnlichen Renditen ist längst vorbei und schon fast vergessen. Die Chancen festverzinslicher Anlagen müssen heute klarerweise aktiver gesucht und flexibler umgesetzt werden, auch mit komplexeren Anlageinstrumenten.

Das geht am besten mit aktiv gemanagten Fonds. Fondsmanager können mit ihnen Zugang zu Anleihenklassen schaffen, die für private Anleger kaum investierbar sind. Sie können mit den Herausforderungen von wechselnden Marktumfeldern, komplexer vertraglicher Ausgestaltung eines Wertpapiers wie etwa bei Wandelanleihen oder auch erschwerter Handelbarkeit professionell umgehen. Auf welche Vielfalt an Anleiheklassen und Instrumenten Fondsmanager dabei zurückgreifen, können Sie Ihren Kunden anhand der Übersicht zum Download erläutern.

Instrumente der Fondsmanager für ein flexibles Anleihenmanagement (Grafik als Download verfügbar)

Darstellung: FFB. Die Beschreibung von möglichen Anlageinstrumenten dient nur der Illustration und stellt keine Anlageempfehlung für Anleger dar.

Das Spektrum von Anleihenfonds bietet eine breite Palette an Möglichkeiten, je nach Risikoneigung, Anlageziel und gewünschten Beitrag zum Risiko-Rendite-Profil des Anlegerportfolios. Auch wer nachhaltig anlegen will, wird heute fündig.

 

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